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Fragen zum Epagneul Breton
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Jumbo
ForenAzubi
Registriert: 11. Nov 2008, 13:56 Beiträge: 471 Wohnort: Saarland Danke abgegeben: 0 Danke bekommen: 0
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 Fragen zum Epagneul Breton
Auch auf die Gefahr hin, dass meine Frage hier nicht richtig untergebracht ist, hier ist sie:
Als eifrige und begeisterte Leserin von Sabines Buch "Jagdhund ohne Jagdschein" bin ich nun auf der Suche nach Informationen darüber, wie der Epagneul Breton und dessen Mischlinge in SÜDLICHEN Ländern bei der Jagd eingesetzt werden. Ich glaube nicht als typischer Vorstehhund, oder?
Kann mit da jemand Infos liefern? Finde im Internet leider nicht wirklich viel zu diesem Thema. Ich hoffe diese Infos würden mir helfen zu verstehen, warum unser Pflegehund so ist wie er ist. Vielleicht hat auch noch jemand Infos, wie diese kleinen Jagdhunde üblicherweise bei den Jägern gehalten werden und mit welchen Methoden sie ausgebildet werden?
Danke euch im Voraus.
_________________ Moni mit Djambo, Juma & Ellie
"Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie uns zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat." (-Roger Andrew Caras-)
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| 10. Mai 2009, 09:46 |
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Elisabeth
Gänseschreck der Elbmarschen
Registriert: 7. Jan 2005, 14:01 Beiträge: 4523 Wohnort: südlich von Hamburg Danke abgegeben: 34 Danke bekommen: 17
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Hi Moni, doch - der Bretone IST ein Vorstehhund und wird auch genau so jagdlich eingesetzt. (Einer der meistgeführten in Frankreich.) Dort hatte ich leider noch keine Gelegenheit, ihn bei der Arbeit zu sehen, aber ich ich habe ihn an Schneehühnern in Schweden erlebt. Was für Eifer und Einsatz! Was verstehst Du unter "üblicherweise bei Jägern gehalten"? Wie bei Nichtjägern - jeder so, wie er meint und drauf ist. Nur eben mit Jagd. Und auch für die Methoden der Ausbildung gibt es keine Strickmuster - nur Ziele (wie bei jeder Ausbildung), und mehr oder weniger geschickte Ausführende. Grüsse Elisabeth
_________________ Viele Leute wissen von ihrem Hund nicht mehr, als was er gekostet hat. (Horst Stern)
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| 10. Mai 2009, 11:33 |
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bellaundrufi
Bretonen-Eminenz des Nordens
Registriert: 8. Jan 2007, 17:42 Beiträge: 7678 Wohnort: Nähe Bad Segeberg Danke abgegeben: 9 Danke bekommen: 29
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Ich will Elisabeth nicht widersprechen, meine allerdings, dass der Bretone nicht nur als Vorsteher, sondern auch als Stöberer eingesetzt wird.
_________________ Christine mit Bella (Epagneul Breton) und Rufi (KlM-Mix)
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| 10. Mai 2009, 13:19 |
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Jumbo
ForenAzubi
Registriert: 11. Nov 2008, 13:56 Beiträge: 471 Wohnort: Saarland Danke abgegeben: 0 Danke bekommen: 0
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Ich glaubte mich zu erinnern, dass ich irgendwo gelesen habe oder in einer "Hundeschule", wo auch "Jagdhunde" ausgebildet werden gehört hätte, dass er weniger im Wald sondern auf Feldern eingesetzt wird und dort sehr weit vom Führer entfernt arbeitet.
Aber es kann mit meinem (noch) nicht vorhanden Fachwissen zusammen hängen, dass ich daraus geschlossen habe, dass das dann keine typische Vorsteharbeit ist.
Sorry.
Und irgendwo bei YouTube habe ich ein Video gesehen, wo jede Menge Bretonen um einen Jäger rumwuseln. Aber mehrere Hunde zum Jagdhund auszubilden um sie gleichzeitig mit auf die Jagd zu nehmen (Meutehunde ausgeschlossen) ist doch sicherlich eher selten, oder? Daraus hab ich wieder mal naiv geschlossen, dass das in südlichen Ländern vielleicht anders gehandhabt wird als bei uns. Deshalb die Frage nach den Haltungsbedingungen. Denn 10 Bretonen hat man wahrscheinlich nicht im Wohnzimmer.
Und mit südlich habe ich als Saarländerin, wo Frankreich gleich nebenan ist, nicht Frankreich gemeint. Wobei ich natürlich vergessen habe, dass es in Frankreich auch südlichere Ecken gibt. Mein Fehler. Ich dachte mehr an Italien und Spanien. Nochmals sorry...
_________________ Moni mit Djambo, Juma & Ellie
"Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie uns zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat." (-Roger Andrew Caras-)
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| 10. Mai 2009, 13:54 |
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Elisabeth
Gänseschreck der Elbmarschen
Registriert: 7. Jan 2005, 14:01 Beiträge: 4523 Wohnort: südlich von Hamburg Danke abgegeben: 34 Danke bekommen: 17
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Deine Verwirrung ist verständlich... sieh es so: "Vorstehen" ist im Grunde REINE Feldarbeit, auf kleinere (bei uns) oder auch sehr grosse Entfernungen. Wenn ein Hund im Wald fest vorsteht (Wald wie "WALD" - nicht "Holzacker"), findest Du ihn nicht wieder! Mehrere Bretonen (oder andere Hunde dieser Art) hat ein Jäger mit, wenn er den ganzen Tag unterwegs ist und sie abwechselnd einsetzt - die Rennerei ist anstrengend! (Bei Settern z.B. werden gerne zwei Hunde gleichzeitig zum Suchen und Vorstehen geschickt, die nicht nur ihren Führer, sondern sich auch noch gegenseitig im Blick behalten.) Denk einfach an verschiedene Gegenden, Landschafts- und Wetterverhältnisse und das dort vorkommende Kleinwild - dann kannst Du Dir vorstellen, was so ein Hund für DICH tun sollte, damit DU an Beute kommst! Christine: richtig - stöbern können sie, (gut, wenn sie auch laut sind) - aber nicht gleichzeitig mit "fest vorstehen" Grüsse Elisabeth
_________________ Viele Leute wissen von ihrem Hund nicht mehr, als was er gekostet hat. (Horst Stern)
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| 10. Mai 2009, 14:24 |
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bellaundrufi
Bretonen-Eminenz des Nordens
Registriert: 8. Jan 2007, 17:42 Beiträge: 7678 Wohnort: Nähe Bad Segeberg Danke abgegeben: 9 Danke bekommen: 29
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Moni hat geschrieben: Denn 10 Bretonen hat man wahrscheinlich nicht im Wohnzimmer. Davon muss man wohl ausgehen. Jagdhunde, und eben auch Bretonen, werden im Zwinger gehalten, und dabei darf man sich vermutlich nicht solche komfortablen Unterkünfte vorstellen, wie sie unser Tierschutzgesetz vorschreibt. Von seiner Natur her ist der Bretone ein Vogelhund, d. h. er hat ursprünglich mit dem Falkner zusammen gearbeitet, daraus ist das "unter der Flinte" arbeiten der heutigen Vorsteher geworden. Das ist aber nicht wirklich immer führernah, beim Bretonen wie beim Setter (mit dem er ja verwandt ist) ist der Radius erschreckend groß. In den schrecklichen Zeiten, die wir hoffentlich hinter uns haben, hat Bella ja auch gestöbert: Sie hat das Wild gesucht und aus seiner Deckung auf mich zu getrieben, übrigens nicht laut, Elisabeth  , weshalb ich ja keine Ahnung hatte, wo sie sich eigentlich herumtrieb. Dafür aber schön langsam: Sowohl einmal ein Reh als auch zwei andere Male eine Handvoll Hirsche waren irritiert, aber nicht hochflüchtig.
_________________ Christine mit Bella (Epagneul Breton) und Rufi (KlM-Mix)
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| 10. Mai 2009, 15:43 |
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Jumbo
ForenAzubi
Registriert: 11. Nov 2008, 13:56 Beiträge: 471 Wohnort: Saarland Danke abgegeben: 0 Danke bekommen: 0
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Elisabeth hat geschrieben: Wenn ein Hund im Wald fest vorsteht (Wald wie "WALD" - nicht "Holzacker"), findest Du ihn nicht wieder! Stimmt!  Soweit hatte ich natürlich nicht gedacht. *dummbin*  Ich muss mir wirklich mal Literatur zum Thema Jagd besorgen. Elisabeth hat geschrieben: Christine: richtig - stöbern können sie, (gut, wenn sie auch laut sind) - aber nicht gleichzeitig mit "fest vorstehen" Oh!  Ellie ist dann wohl eher die weit-weg-Stöber-Variante! Seit sie uns abgehauen ist und wir sie weit weg schreien hörten haben wir sie nicht mehr abgeleint...  Und nicht dass wieder einer kommt und sagt, das hätte nicht passieren dürfen und ein Hund der nicht gehorcht gehört nicht abgeleint, das war ganz zu Anfang als wir noch optimistisch waren...  bellaundrufi hat geschrieben: Von seiner Natur her ist der Bretone ein Vogelhund, d. h. er hat ursprünglich mit dem Falkner zusammen gearbeitet, daraus ist das "unter der Flinte" arbeiten der heutigen Vorsteher geworden. Das ist aber nicht wirklich immer führernah, beim Bretonen wie beim Setter (mit dem er ja verwandt ist) ist der Radius erschreckend groß. Das kann ich bei Ellie voll und ganz unterschreiben. Sowohl Vogelhund als auch erschreckend großer Radius. Und Radius im wahrsten Sinne des Wortes. Sie läuft Kreise. 
_________________ Moni mit Djambo, Juma & Ellie
"Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie uns zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat." (-Roger Andrew Caras-)
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| 10. Mai 2009, 16:33 |
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Bracco Julian
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Jumbo hat geschrieben: Auch auf die Gefahr hin, dass meine Frage hier nicht richtig untergebracht ist, hier ist sie:
Als eifrige und begeisterte Leserin von Sabines Buch "Jagdhund ohne Jagdschein" bin ich nun auf der Suche nach Informationen darüber, wie der Epagneul Breton und dessen Mischlinge in SÜDLICHEN Ländern bei der Jagd eingesetzt werden. Ich glaube nicht als typischer Vorstehhund, oder?
Kann mit da jemand Infos liefern? Finde im Internet leider nicht wirklich viel zu diesem Thema. Ich hoffe diese Infos würden mir helfen zu verstehen, warum unser Pflegehund so ist wie er ist. Vielleicht hat auch noch jemand Infos, wie diese kleinen Jagdhunde üblicherweise bei den Jägern gehalten werden und mit welchen Methoden sie ausgebildet werden?
Danke euch im Voraus. Also hier (bella italia) wird der Breton als reiner Vorstehhund eingesetzt, und zwar sowohl im Feld, als auch im Wald. Er hat eigentlich dieselbe Aufgabe wie der Setter, nur erledigt er sie mit seinem ganz eigenen Stil. Wenn du dich noch ein paar Tage gedulden kannst: ich hab gerade einen Freund (Jäger und totaler, langjähriger Breton-Fan mit 4 eigenen Hunden) gebeten, einen kleinen Beitrag über die Rasse zu schreiben, den ich morgen übersetze und in meiner HP einstelle. Ich geb dir dann hier im thread den Link zu dem Beitrag. Haltung dürfte in der Regel Zwingerhaltung sein, und dann hängts sicher vom einzelnen Jäger ab, wieoft er mit seinem Hund rausgeht, zum üben. Zu den Methoden findest du gaaanz hinten im Buch einen Nachtrag.
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| 10. Mai 2009, 19:17 |
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Bracco Julian
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
Elisabeth hat geschrieben: Wenn ein Hund im Wald fest vorsteht (Wald wie "WALD" - nicht "Holzacker"), findest Du ihn nicht wieder! Grüsse Elisabeth Sie haben doch gerade deshalb dieses Gerät am Halsband, das nur beep-beep-beep macht, wenn sie im Wald fest vorstehen..? 
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| 10. Mai 2009, 19:22 |
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bellaundrufi
Bretonen-Eminenz des Nordens
Registriert: 8. Jan 2007, 17:42 Beiträge: 7678 Wohnort: Nähe Bad Segeberg Danke abgegeben: 9 Danke bekommen: 29
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 Re: Fragen zum Epagneul Breton
sabina hat geschrieben: Wenn du dich noch ein paar Tage gedulden kannst: ich hab gerade einen Freund (Jäger und totaler, langjähriger Breton-Fan mit 4 eigenen Hunden) gebeten, einen kleinen Beitrag über die Rasse zu schreiben, den ich morgen übersetze und in meiner HP einstelle. Ich geb dir dann hier im thread den Link zu dem Beitrag. *freumichschon* EDIT: Gratulation zum pUT! 
_________________ Christine mit Bella (Epagneul Breton) und Rufi (KlM-Mix)
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| 10. Mai 2009, 19:27 |
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